Alfred von Martin

Walther Weidner

Brief

Ort: München

Datum: 13.04.1949

Artikelnummer: KKS202400347

Kontext

Brief

Inhalt

Von Martin bietet Weidner einen Aufsatz an und erklärt sein Vorhaben, bittet gleichzeitig darum, räumlich nicht eingeschränkt zu werden und hofft auf positiven Bescheid.

Maße: Das Blatt misst ca. 17 x 21 cm.

Zustand

Die Schrift in blauer Tinte, gut lesbar. Der Bogen verso auf ein Trägerpapier montiert, hier etwas wellig, und mehrfach gefalzt, links gelocht, leicht vergilbt und griffspurig, in den Rändern und Falzkanten ganz leicht angeschmutzt. Der Träger rechts oben und unten mit Tinten- und Bleistiftannotation. Sonst sehr gut erhalten.

Provenienz

Im Berliner Kunsthandel erworben.

Alfred von Martin (geboren 1882 in Berlin, gestorben 1979 in München) war ein deutscher Historiker und Soziologe und einer der letzten Fachvertreter aus den Gründungsjahren der deutschen Soziologie, der in der Bundesrepublik Deutschland lehrte und publizierte. Nach dem Abitur in Görlitz studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Breslau, Lausanne, Tübingen und München. 1906 schloss er sein erstes Studium mit der Promotion zum Dr. jur. ab. Danach studierte er Geschichte an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Leipzig, Berlin, Florenz und Rom. Mit der Promotion zum Dr. phil. beendete er 1913 diese Studien. Während des Ersten Weltkrieges, an dem er als Leutnant der Reserve teilnahm, habilitierte sich von Martin 1915 im Fach Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Frankfurt am Main. Nach Kriegsende ernannte die Universität Frankfurt am Main ihn zum außerordentlichen Professor. Seit 1924 lehrte er mit diesem Status an der Universität München Geschichte. 1931 wechselte er als Honorarprofessor an die Universität Göttingen und wurde dort Direktor des neuen „Soziologischen Seminars“. Angesichts der politischen Verhältnisse ließ er sich schon 1932 dauerhaft von seinen universitären Aufgaben beurlauben (für die er als Honorarprofessor keine Vergütung erhalten hatte), zog sich nach München zurück und ging als Privatgelehrter in die sogenannte innere Emigration. Ab 1945 nahm von Martin seine Publikationstätigkeit wieder auf und bemühte sich um eine Stellung als Hochschullehrer, ging als Lehrbeauftragter an die Technischen Hochschule München (1946–1948), dann als außerordentlicher Professor und schließlich als emeritierter kommissarischer ordentlicher Professor an die Universität München (1948–1959). Dort verwaltete er den neugeschaffenen Soziologie-Lehrstuhl. Nach seinem Ausscheiden aus der akademischen Lehre (im 78. Lebensjahr) legte er noch ein umfängliches Alterswerk vor.

Walther Weidner (geboren 1901 in Nürnberg, gestorben 1959 ebenda) war ein deutscher Humanist, Forscher und Mitarbeiter des Glock u. Lutz-Verlages.

80,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
  • Sofort verfügbar, versandbereit in 2-4 Werktagen.
  • Lieferzeit: 0 Werktage (DE - Ausland abweichend)
Stk
Sie haben eine Frage zu diesem Artikel oder möchten einen ähnlichen verkaufen? Schreiben Sie uns gerne!
Kontaktdaten
Sie haben eine Frage zu diesem Artikel oder möchten einen ähnlichen verkaufen? Schreiben Sie uns gerne!
Der Versand erfolgt innerhalb von 2-4 Werktagen. Die Ware wird sicher verpackt und per DHL oder Hermes mit Angabe der Sendungsnummer verschickt. Für den Versand überformatiger Gemälde nutzen wir andere Versanddienstleister. Gern können Sie uns auch einen Anbieter Ihrer Wahl vorschlagen. Sollten Sie einen Versand zu einem geänderten Termin oder an eine abweichende Lieferadresse wünschen, geben Sie uns Bescheid! Eine Abholung im Laden ist zu unseren Öffnungszeiten bzw. zu einem vereinbarten Termin ebenfalls möglich.
Der Artikel gefällt Ihnen nicht? Dann können Sie ihn selbstverständlich innerhalb von 14 Tagen zurückgeben und erhalten Ihr Geld zurück. Bitte legen Sie Ihrer Retoure immer eine schriftliche Widerrufserklärung bei. Die Rücksendekosten für eine Retoure sind von Ihnen zu tragen. Bei berechtigten Reklamationen übernehmen wir die Rücksendekosten, sofern von uns zuvor Ihre Reklamation geprüft und freigegeben wurde.