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Deutscher Maler des 19. Jahrhunderts
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Maler des 19. Jahrhunderts
Waldstück nach der Schneeschmelze
um 1860, Öl auf Papier auf einer dünnen Holzplatte aufgezogen, die wiederum auf eine Pappe augezoen wurde.
Darstellung: In einer erstaunlichen Vielfalt von Braun-, Grau- und Grüntönen fasst der Künstler dieses Gemäldes den Abschnitt eines Waldes ins Bild. Der Blick fällt auf einen felsigen, zerklüfteten Vorsprung, an welchem ein Bach entlang fließt. Wohl nach einer Schneeschmelze und im aufkommenden Frühling - denn das Blattgrün der Bäume ist noch zart - scheint das übervolle Gewässer sein Bett zu sprengen und die Erde an Stellen von kleinen Wasserfällen und stärkeren Strömungen aus den Ufern freizuspülen. So wird das weit verzweigte Netz der Baumwurzeln sichtbar, das die Stämme gerade noch halten kann. Mittig ist ein Nadelbaum im unteren Bereich blassbraun abgestorben, nach oben scheint jedoch noch Leben enthalten. Der Künstler setzt mit unscharfem Pinselstrich die Schnelligkeit des Baches in Szene und verliert sich bei Wurzeln und Blattwerk wieder in meisterlichem Detail. Beschriftung: Rückseitig mit aufmontiertem Etikett des Kunstsalons Franke, Leipzig. Dort handschriftlich in brauner Feder bezeichnet "Commission 857". Maße: Die Tafel misst ca. 47 x 64 cm. Zustand: An den Ecken und Kanten teils bestoßen bzw. durch die frühere Rahmung berieben. Dort teils restauriert. Vereinzelt sehr leichtes Cracquelée und Kratzspuren in der Farbschicht. In der oberen Bildhälfte angeschmutzt. Die Platte leicht gebogen. Insgesamt dennoch gut erhalten und farbfrisch. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.