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Startseite: Johann Heinrich Wilhelm Tischbein

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (geboren 1751 in Haina, gestorben 1829 in Eutin) war ein deutscher Künstler aus der hessischen Malerfamilie Tischbein. Tischbein studierte ab 1765 zunächst bei seinem Onkel Johann Heinrich Tischbein d. Ä., danach bei seinem Onkel Johann Jacob Tischbein. Da er kein Interesse an der Landschaftsmalerei hegte, wechselte er zu seinem vetter Johann Dietrich Lelly, einem Hamburger Kopisten, Kunsthändler und Restaurator, ließ sich von ihm an die Historeinmalerei heranführen und konnte dort auch die alten Meister studieren. 1771 reiste er nach Holland, ab 1777 war er am Berliner Hof als Porträtmaler beschäftigt. Eine erste Reise nach Rom erfolgte 1779 aus Stipendienmitteln, hier wechselte er stilistisch vom Rokoko zum Klassizismus. Ein zweiter Rom-Aufenthalt gelang 1783 durch die Hilfe seines Freundes J. W. Goethe, mit dem er das Land bereiste. Vom Herbst 1789 bis 1799 war Tischbein Direktor der Accademia di Belle Arti Neapel. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1799 gründete Tischbein in Göttingen eine Zeichenakademie für Damen. Tischbein lebte bis zu seinem Tod 1829 in Eutin, wo der spätere Großherzog auf Schloss Eutin seine Sommerresidenz hatte und Tischbein die Söhne des Herzogs und der Gesellschaft im Zeichnen unterrichtete.

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