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Johann Wilhelm Meil zugeschr.
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Johann Wilhelm Meil zugeschr.
Heilige Katharina, Heilige Barbara
undatiert, Tuschezeichnung
Darstellung: Barbara mit dem Turm und Katharina mit dem Rad bilden zusammen mit Margareta seit dem Mittelalter ein wirkmächtiges Trio, das sich, in Reimform gebracht, bis heute großer Bekanntheit erfreut. Die drei Frauen lebten um die Wende vom 3. Zum 4. Jahrhundert, hielten trotz aller Widerstände an ihrem christlichen Glauben fest und bezahlten diesen Mut schließlich mit ihrem Leben. Die Ikonografie dieses weiblichen Dreigestirns geht wahrscheinlich auf heidnische Vorbilder zurück, die je nach Epoche und Region unterschiedlich gedeutet und verwendet wurden. Der in Altenburg geborene Zeichner Johann Wilhelm Meil (17331805), später Rektor an der Akademie der Künste in Berlin, gestaltet seine Vision der Heiligen Jungfrauen im üppigen Stil des Rokoko. Ihre kunstvoll drapierten, wallenden Gewänder umspielen die tordierten Körper und enthüllen die Symbole ihres Martyriums. Meil stellt die beiden Frauen entrückt vom Irdischen dar, schwebend auf dichten Wolken. Ihr Blick ist nach unten gerichtet, dorthin, wo die Trostsuchenden zu denken sind. Maße: Das Blatt misst ca. 14,5 x 10 cm. Zustand: Sehr schöne, altersgemäß gut erhaltene Tuschezeichnungen im kleinen Format. Die Blätter sind auf einen Träger montiert. Das Papier gebräunt, stellenweise angeschmutzt und fleckig. Beide Arbeiten mit sichtbarer horizontaler Mittelfalz. Provenienz: Aus Leipziger Privatbesitz.