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Startseite: Alexander Olbricht

Alexander Gustav Georg Olbricht (geboren 1876 in Breslau; gestorben 1942 in Weimar) war ein deutscher Maler und Grafiker, dessen Œuvre rund 2.000 Arbeiten – Radierungen, Holzschnitte, Scherenschnitte, Zeichnungen und Ölbilder – umfasst. Er entstammte einer Künstlerfamilie. Sein Vater Gustav Olbricht war Maler und Restaurator am Schlesischen Museum der bildenden Künste. Mit 16 Jahren begann Olbricht eine Lehre im Breslauer „Kunstmaterialienmagazin P. Strunk“, wechselte nach dem Tod des Vaters an die Kunstakademie Breslau und studierte u. a. bei Carl Ernst Morgenstern. 1899 setzte er seine Ausbildung an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar bei Theodor Hagen fort. 1904 heiratete er die aus Mecklenburg stammende Margarethe Thurow. Ab dieser Zeit verlagerte er seinen Schwerpunkt von der Ölmalerei zur Zeichnung und Druckgrafik. 1908 entstanden großformatige Radierungen wie „Der große Nachbargarten“ und die Folge „Am Schweriner See“, 1909 eine Serie von zwanzig kleinformatigen Weimar-Ansichten. Nach kurzem Kriegsdienst 1914 wurde Olbricht 1921 als Professor an die neu eröffnete Weimarer Kunstschule berufen. 1935 erfolgte – trotz Unkündbarkeit – seine Entlassung aus politischen Gründen. Gleichwohl blieb er künstlerisch aktiv und vollendete 1939 seinen späten Aquarell-Zyklus „Der erste Schnee“. Olbricht war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, der 1936 von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Motivisch prägten ihn die Landschaften Mecklenburgs – der Heimat seiner Frau – sowie Wege, Gärten, Mühlen, Boote und stille Randzonen des Alltags.

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