Startseite: Alfred Duriau
Alfred Duriau (geboren 1877 in Hainaut; gestorben 1958 in Mons) war ein belgischer Maler, Zeichner und Graveur. Er wuchs an der Akademie von Mons auf, wo seine Mutter seit 1888 als Hausmeisterin tätig war und wo er auch seine Ausbildung in Gravur bei Emil Motte und in Zeichnung bei Antoine Bourlard und in Malerei bei Emile Motte (1890 - 1896) erhielt. Er arbeitete in den Werkstätten von Bonnat und Eugène Carrière in Paris. Im Jahr 1906 gewann er den Prix de Rome für Gravur. Er bleibt zwei Jahre lang in Rom. Er war ein bekannter Kupferstecher mit einer Vorliebe für Landschaften, Stillleben, Panoramen von Mons, Figuren und Porträts. Er fertigte auch Kupferstiche nach Werken anderer Meister an. Von 1912 bis 1947 war er Professor an der Akademie von Mons. Er arbeitete auch im Museum von Mons. Von seinem späteren Aufenthalt in Rom brachte Duriau große, in Kaltnadelradierung ausgeführte Ansichten dieser Stadt mit.
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Alfred Duriau
Bildnis eines älteren Mannes
1906, Radierung
Darstellung: Porträt eines alten Mannes in strengem Profil. Beschriftung: Unterhalb der Darstellung in Blei signiert und datiert "Alfred Duriau 1906". Rückseitig mit Bleistift teilweise in französisch beschriftet. Maße: Das Blatt misst ca. 63,0 x 48,0 cm, die Darstellung ca. 45,0 x 32,0 cm. Zustand: Kräftiger Druck auf Büttenpapier mit natürlichen Büttenrändern. Von Hand zugeschnitten. Das Papier ist partiell fleckig. Die Ränder und Ecken sind leicht knickspurig und teilweise etwas eingerissen. Die Darstellung ist im Übrigen in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.