Startseite: Berthold Martin Herko
Der deutsche Bildnismaler und Radierer Berthold Martin Herko (geboren 1896 in Chemnitz als Berthold Martin Herbert Cohn; gestorben 1988 in Sarasota) studierte an der Akademie der Kunst in Berlin Radierung und Zeichnung bei Kaethe Kollwitz und Wilhelm Oesterle sowie expressionistische Malerei bei Georg Tappert (Mitglied der "Blauen Reiter Gruppe") und Aquarellmalerei bei August Macke. Bei Walter Kurau und Johanne Walter studierte er zudem in Dresden. Während des Ersten Weltkriegs war er in Frankreich und Russland stationiert. Berthold M. Herko nutzte er ursprünglich nur als Künstlernamen, nutzte ihn aber später offiziell. In den 1920er Jahren war der Künstler in Gruppenausstellungen in der Großen Berliner Ausstellung und im Pariser Salon d´Automne vertreten. In dieser Zeit entstanden einige Porträts von Schauspielern des Berliner Theaters von Max Reinhardt. 1935 gründete er eine eigene Kunstgewerbeschule. Zusammen mit seiner Frau Ilse Bock und seiner Familie verließ Herko 1939/1940 Deutschland, ließ sich auf Umwegen in Caracas in Venezuela nieder und zog schließlich 1941 nach New York. Vielfach war er auf seinen Stationen in Ausstellungen vertreten. Gemälde von Herko befinden sich in internationalen Institutionen.
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Berthold Martin Herko
Landschaft mit Wiesen und Feldern
1927, Radierung auf leichtem Karton
Darstellung: Ansicht eines Getreidefeldes mit hohem Himmel. Aus den Wolken strahlt die Sonne und im Vordergrund sind einige Getreidehalme in Nahansicht dargestellt. Beschriftung: Unterhalb der Darstellung rechts in Blei signiert "Herko" und datiert "27". Verso am unteren Blattrand von fremder Hand bezeichnet "B.M. Herko, Bln." sowie mit kleinem Sammler-Stempel "Sammlung Heeren". Maße: Das Blatt misst ca. 40 x 30 cm, die Darstellung ca. 20,3 x 14 cm. Zustand: Mit leichten Knick- und Lagerspuren im weißen Rand. Das Blatt im unteren Drittel schwach braunfleckig. Die Kanten etwas abgegriffen. Schöne Landschaftsszenerie.