Startseite: Carl Mittenzwey
Carl Gottlob Mittenzwey (geboren 1822 in Reichenbach, gestorben 1890 in Zwickau) war ein deutscher Porträt-, Landschafts- und Vedutenmaler des 19. Jahrhunderts. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Kunstakademie in Dresden. In dieser Zeit arbeitete er auch als Vorlagenzeichner für Lithografien. In Sachsens Städten und im thüringischen Umland fand er sein Motivfeld – dokumentiert sind neben Bildnispendants mehrere topografische Ansichten, etwa das Gemälde „Dornburger Schloss“ von 1859. Stilistisch steht Mittenzwey in der spätbiedermeierlichen Tradition einer sorgfältigen, fein lasierenden Malweise, die eine genaue Charakterisierung von Personen und Orten anstrebt. Als Porträtist bediente er eine bürgerliche und kleinadelige Klientel. 1937 würdigte das König-Albert-Museum in Zwickau den Maler mit einer Ausstellung samt Werkverzeichnis, das seinen Rang als regional bedeutenden Vertreter der sächsischen Porträt- und Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts unterstreicht.
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