Startseite: Gerda Rotermund
Die Malerin und Grafikerin Gerda Rotermund (geb. Rosenthal, 1902 in Berlin; gestorben 21. Oktober 1982 ebenda) verbrachte ihre Kindheit in Köln und Hamburg und kehrte 1918 nach Berlin zurück. Sie studierte an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums und war eng mit Käthe Kollwitz verbunden. Förderer waren u. a. Rudolf Ullstein und Franz Matthiesen. Ab 1926 unternahm sie Reisen nach Paris, in die Provence, Italien und Jugoslawien. 1929–1932 war sie Meisterschülerin bei Emil Orlik. 1934 nahm sie den Mädchennamen ihrer Mutter an. Im selben Jahr folgte ein Aufenthalt in Schweden auf Einladung von Karin Boye. 1935 stellte sie in Rom aus. 1936 wurde ihr Blatt Brücke über den Arno als Jahresgabe der Villa Romana verbreitet. Während des Zweiten Weltkriegs lebte sie in Berlin und später im Oderbruch. 1945 floh sie über Havelberg nach Sachsen-Anhalt. Zwischen 1947 und 1949 entstand ihr Hauptwerk, der Grafikzyklus De profundis, in dem sie Krieg und Flucht verarbeitete. Ab 1948 hielt sie Vorträge und unterrichtete an der Volkshochschule Wilmersdorf sowie im eigenen Atelier. Sie war Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlin, im Verein der Berliner Künstlerinnen und bei GEDOK. 1952 erhielt sie den Berliner Kunstpreis. Ab 1962 entwickelte sie die Drucktechnik der Kaleidostypie.
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