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Hans Platschek

Steinigung der Nacht

Jahr: 1960

Technik: Serigraphie

Material: Papier

Artikelnummer: KSL202300229

180,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Darstellung

Edition Panderma, eine Serie, die aus vier verschiedenen Illustrationen besteht, die der Künstler für eine Publikation angefertigt hat.

Beschriftung

Unterhalb der Darstellung handschriftlich in Blei signiert "Hans Platschek" und rückseitig mit ein Stempel "Panderma" und handschriftlich bezeichnet "Orig. Serigr. V Platschek sign P/a 001".

Maße

Das Blatt misst ca. 22,0 x 15,5 cm, die Darstellung ca. 21,0 x 12,5 cm.

Zustand

Das Papier ist angeschmutzt. Ränder und Ecken sind leicht bestoßen, sowie vom Hand beschnitten. Die Darstellung ist in einem guten Zustand.

Provenienz

Aus berliner Privatbesitz.

Hans Platschek (geboren 1923 in Berlin; gestorben 2000 in Hamburg) war ein deutscher Maler, Kunstkritiker und Schriftsteller. Hans Platschek gelang 1939 mit seiner Familie die Flucht nach Uruguay. Er nahm später ein Studium an der Kunsthochschule von Montevideo auf. Für das Massenblatt La Linea Maginot zeichnete er antifaschistische Karikaturen. 1948 hatte er eine erste Einzelausstellung in Montevideo. Von 1949 bis 1952 war Platschek Mitherausgeber der Kulturzeitschrift Clima und gehörte zu den Gründern eines Instituts für moderne Kunst. Er erhielt die Staatsbürgerschaft des Landes Uruguay. 1953 kehrte er nach Europa zurück mit wechselnden Stationen in München, Rom, London, Tanger, Paris, zuletzt in Hamburg. In Paris lernte Platschek Max Ernst, Raoul Hausmann, Tristan Tzara, Hans Arp und Asger Jorn kennen. Im Jahr 1955 siedelte er nach München über, wo er bis 1962 lebte. In der Münchner Galerie van de Loo hatte er 1957 die erste Einzelausstellung; Zusammenarbeit mit Asger Jorn; im Zusammenhang mit der Situationistischen Internationale und dem Informel. 1958 nahm er an der 29. Biennale von Venedig, 1959 an der Documenta II in Kassel teil und erhielt auf der 5. Biennale von São Paulo den Preis Ardea. Als Maler des Tachismus bzw. des Informel erfuhr er schon sehr früh Anerkennung. Doch als die abstrakte, automatistische Kunst des Informel sich international durchsetzte, hatte er bereits sein Interesse für eine Neue Figuration angemeldet. Die Pop Art kritisierte er vehement als „Kunst des Konsums“. In den achtziger Jahren wandte er sich unter anderem dem Stillleben zu. Die Schwierigkeit, Platscheks Arbeiten in die vorherrschenden Strömungen der aktuellen Kunst einzuordnen, mag ein Grund dafür gewesen sein, dass er als Maler weniger Anerkennung fand denn als Publizist.

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