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Startseite: Helmuth Uhrig

Helmuth (auch Helmut) Uhrig (geboren 1906 in Heidenheim an der Brenz; gestorben 1979 in Arnoldshain) war ein deutscher Bildhauer, Maler, Glasmaler, Mosaikkünstler und Keramiker, der vor allem mit kirchlicher Kunst und Entwürfen für die Karlsruher Majolika hervortrat. Nach dem Abitur studierte er ab 1925 an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule Bildhauerei bei Alfred Lörcher, dessen Assistent er zeitweise war. In dieser Zeit setzte er sich intensiv mit moderner Kunstströmung wie Kubismus und den Werken von Wassily Kandinsky und Pablo Picasso auseinander. Um 1930 begann Uhrig mit der Majolika-Manufaktur Karlsruhe zusammenzuarbeiten, die nach seinen Vorlagen serielle Keramiken herstellte – darunter Art-déco-geprägte Kerzenleuchter, Buchstützen und Schalen, die durch klare, plastisch gegliederte Formen und farbige Glasuren gekennzeichnet sind. 1933 verließ er die Stuttgarter Akademie, weil er der NSDAP nicht beitreten wollte, und arbeitete anschließend als freier Künstler und Lehrer. Nach dem Zweiten Weltkrieg profilierte sich Uhrig als einer der prägenden christlichen Künstler Südwestdeutschlands: Er entwarf Glasfenster, Taufsteine, Kanzeln, Altäre und Mosaiken für zahlreiche evangelische Kirchen und wirkte als Kunstbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie später als kirchlicher Kunstberater in Hessen und im Rheinland.

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