Startseite: Hermann Kirchberger
Hermann Kirchberger (geboren 1905 in Berlin; gestorben 1983 in Berlin) gehört zu den Künstlern der verschollenen Generation. Er absolvierte eine Glasmalerlehre bei Adolph Eckhardt in Berlin, bevor an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst von 1925 bis 1933 studierte. Als Mitarbeiter war er mit dekorativen Malereien für den Architekten Bruno Paul tätig. Sein Studium beendete er an der Preußischen Akademie der Künste als Meisterschüler von Ernst Pfannschmidt. Da er Adoptivkind eines jüdischen Vaters war, wurde Kirchberger als Soldat aus der Wehrmacht entlassen und von 1944 bis 1945 in einem Arbeitslager interniert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges leitete er die Emailwerkstatt an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin und Dozent für Emailmalerei. 1946 folgte die Ernennung zum Professor für Wandmalerei an der Hochschule für Baukunst und Bildende Künste Weimar. Mehrere seiner gestalteten Fenster finden sich an Berliner Bauten wie Kirchen, Rathäusern oder Krankenhäusern.
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Hermann Kirchberger
Sportler
1973, Feder laviert
Darstellung: Drei Akte in verschiedenen sportlichen Posen. Beschriftung: Im rechten unteren Eck signiert und datiert "Hkirchberger 73". Maße: Das Blatt misst ca. 50 x 60 cm, die Darstellung ca. 40 x 51 cm. Zustand: Das Blatt teils knickspurig und etwas angeschmutzt. Die Ecken berieben, Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.