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Jan Cox (geboren 1919 in Den Haag; gestorben 1980 in Antwerpen) war ein niederländisch-belgischer Maler und Grafiker, der insbesondere durch seine expressiv-figurativen Bildzyklen zu mythologischen und literarischen Themen bekannt wurde. Aufgewachsen in Den Haag und Brüssel, studierte er zunächst Kunstgeschichte an der Universität Brüssel, bevor er sich ab Ende der 1930er-Jahre zunehmend der eigenen künstlerischen Arbeit widmete. Während des Zweiten Weltkriegs hielt er sich in den Niederlanden auf. Nach Kriegsende kehrte er nach Belgien zurück und schloss sich dem Brüsseler Künstlerkreis rund um die Galerie Le Centaure und die Jeune Peinture Belge an. Cox entwickelte eine unverwechselbare Malweise, die expressive Farbigkeit mit einer oft dramatisch aufgeladenen Figurenkomposition verbindet. Zentrale Werkkomplexe kreisen um antike Stoffe wie den Orpheus-Mythos oder die Odyssee, aber auch um biblische und existenzielle Themen, in denen der Mensch in Situationen von Schuld, Gewalt, Einsamkeit und Hoffnung gezeigt wird. 1956 übersiedelte Cox in die USA, wo er bis 1974 an der School of the Museum of Fine Arts in Boston lehrte und als wichtiger Vermittler europäischer Nachkriegskunst wirkte. Nach seiner Rückkehr nach Europa ließ er sich in Antwerpen nieder und setzte dort seine umfangreichen Bildzyklen fort.
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