Startseite: Johann Georg Wolffgang
Johann Georg Wolffgang (geboren 1662 in Augsburg; gestorben 1744 in Berlin) war ein preußischer Kupferstecher. Er lernte bei seinem Vater Georg Andreas Wolfgang sowie ab 1684 in England und Amsterdam. Auf einer Rückreise aus England wurden er und sein Bruder Andreas Matthaeus von algerischen Seeräubern gefangen und verschleppt. 1688 kehrten sie dank der Lösegeldzahlung ihres Vaters nach Augsburg zurück. Wolfgang wurde zum königlich preußischen Hofkupferstecher ernannt und lehrte im Auftrag des Klever Hofes an der Akademie der Künste und Wissenschaften in Berlin.
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Johann Georg Wolffgang
Porträt Papir Massonius
1730, Kupferstich
Darstellung: Halbfiguriges Porträt in Dreiviertelansicht von links gesehen. Beschriftung: Unterhalb der Darstellung beschriftet "Viderit Effigiem Quisquis, Brissonius Illi Picto Notus Erit, Papinane, Tuus. Si Fata Exitium Utrique Immatura Dedere, Poenituit Facti Iam Satis Ipsa Sui. Papir. Massonius". Am unteren Bildrand rechts signiert "Wolffgang Sc. Reg: SC: Berol: 1730". Maße: Das Blatt misst ca. 31,0 x 19,5 cm. Zustand: Das Papier ist altersbedingt gebräunt, stellenweise fleckig und angeschmutzt. An Rand und Ecken sind bestoßen und stellenweise knickspurig. Die Darstellung ist in einem guten Zustand. Provenienz: Das Blatt stammt aus der Sammlung Johann Simon Erhardt (1776-1829).