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Startseite: Karl Otto Götz

Karl Otto Götz (gebroen 1914 in Aachen; gestorben 2017 in Wolfenacker) war ein bedeutender deutscher Maler und Lyriker sowie Hauptvertreter des Informel. 1932 begann er das Studium an der Kunstgewerbeschule in Aachen. Bereits 1933 entstanden erste abstrakte Werke. Ab 1935 erhielt er unter den Nationalsozialisten Mal- und Ausstellungsverbot, malte jedoch heimlich weiter. Während seines Kriegsdienstes (1941–1945) war er als Nachrichtenoffizier in Norwegen stationiert. Nach dem Krieg lebte Götz ab 1945 in Königsförde, wurde 1949 Mitglied der Künstlergruppe CoBrA und gab von 1948 bis 1953 die Kunstzeitschrift META heraus. 1952 entwickelte er durch Zufall seine charakteristische Rakeltechnik. Er war Mitbegründer der Quadriga, die als Keimzelle des deutschen Informel gilt. 1958 nahm er an der Biennale in Venedig teil, 1959 an der documenta II. 1959–1979 lehrte der Künstler als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf, wo u. a. Sigmar Polke, Gerhard Richter und Rissa (seine spätere Ehefrau, Heirat 1965) zu seinen Schülern zählten. Mit Rissa entwickelte er psychologische Studien zur Bildwahrnehmung. Sein Werk umfasst neben Malerei auch experimentelle Filme, keramische Arbeiten, Stahlreliefs, Holzobjekte und Lichtzeichnungen.

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