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Startseite: Karlsruher Majolika

Die Karlsruher Majolika, offiziell Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe, war eine 1901 gegründete Keramikmanufaktur und über viele Jahrzehnte eine der wichtigsten Kunst- und Kunstgewerbebetriebe der Stadt Karlsruhe. Auf Initiative von Großherzog Friedrich I. von Baden entstand zunächst eine „Großherzogliche Majolika-Manufaktur“ als keramische Künstlerwerkstatt, in der die traditionsreiche Majolika-Technik – eine zinnhaltige, deckende Glasur mit farbiger Dekoration – gepflegt und weiterentwickelt wurde. Im Lauf des 20. Jahrhunderts arbeitete eine Vielzahl bedeutender Künstlerinnen und Künstler für die Manufaktur, und ihre Erzeugnisse – Kunstkeramik, Skulpturen, Fliesen und Gebrauchsgeschirr – prägten das kulturelle Erscheinungsbild Karlsruhes maßgeblich. Zu den bekannten Projekten gehört etwa der „Blaue Strahl“ aus Majolika-Fliesen, der vom Schlossturm zum Manufakturgebäude führt. Nach wechselvoller Eigentumsgeschichte mit staatlicher Trägerschaft, späterer Privatisierung und wiederholten Rettungsversuchen geriet die Manufaktur wirtschaftlich zunehmend unter Druck. 2024 wurde der Betrieb endgültig eingestellt.

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Auf Lager

Karlsruher Majolika

Tablett von Rauchservice

1930, Keramik

200,00 € *

Darstellung: Tablett der Serie "Rauchservice viereckig" in quadratischer Grundform mit zwei auskragenden Ecken, auf flachem, zweifach getrepptem Stand. Heller Scherben mit hellblauer Glasur. - Hersteller: Majolika-Manufaktur AG, Karlsruhe. Beschriftung: Unterseitig mit Manufakturstempel sowie Formnummer "3200a" und "Made in Germany". Maße: Das Objekt misst ca. 19,5 x 19,5 cm. Zustand: Partiell leicht angeschmutzt, kleiner Chip am Rand. Im Übrigen wohl erhaltenes, zeitloses Stück. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.