Startseite: Marie Hesse
Marie Hesse (geboren 1844 in Erfurt; gestorben 1911) war eine deutsche Malerin. Sie wurde als Marie Koch – Tochter des Erfurter Gymnasiallehrers Ferdinand Koch und der Therese Koch geboren. In ihrer Erfurter Zeit scheint sie Kontakt zu Robert Bauer gehabt zu haben, da von ihm im Nachlass der Familie Hesse ein ganzes Skizzenbuches des späteren Eisenacher Zeichenlehrers enthalten ist. In den 60iger Jahren lernte sie bei Carl Hummel in Weimar. Einige die vermutlich von ihr aus dieser Zeit stammen zeigen deutlich Hummels einfluss. In den 70iger Jahren zog sie nach Karlsruhe und unterrichtete als Zeichenlehrerin am Großherzoglichen Victoria-Pensionat einer Höheren Mädchenschule. Als Künstlerin war sie vor allem für Ihre Blumendarstellungen bekannt. Sie hatte zahlreiche Ausstellungen – vor allem in Karlsruhe war aber bspw. 1888/89 auch auf der Weltausstellung in Melbourne vertreten. Ebenso 1893 im Womans Building auf der Chicagoer Weltausstellung. 1906 wurde sie gemeinsam mit Georg Hesse im Rahmen der Karlsruhen Jubiläumsausstellung mit einer Ehrenurkunde bedacht. Ihre Arbeiten zeigen vor allem Landschaften und Blumenstillleben. Fotos sind nicht überliefert – lediglich eine Zeichnung Georg Hesses könnte Marie Hesse von der Rückseite zeigen.
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