Startseite: Meinolf Splett
Meinolf Splett (geboren 1911 in Halle, gestorben 2009 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker. Von 1926 bis 1929 absolvierte er eine Lithografenlehre, nahm zeitgleich Zeichenunterricht Otto Fischer-Lamberg und Modellierstunden bei Paul Horn. 1932 erlangte er den Meister für das Lithografengewerbe und wurde Meisterschüler bei Erwin Hahs an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein. Ab 1933 studierte Splett an der Staatlichen Akademie für Graphische Künst und Buchgewerbe in Leipzig unter Walter Buhe. Es folgten Wanderjahre mit dem niederrheinischen Kirchenmaler Bernd Terhorst. Nach dem Krieg arbeitete Splett als freier Künstler. Er war 1947 Gründungsmitglied der Hallenser Künstlervereinigung "Die Fähre", die er bald verließ. Er war von 1954 bis 1976 Lehrbeauftragter für Lithografie an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein. 1957 gehörte Splett zu den Gründern der Galerie „Wort und Werk“ in Leipzig. Im Jahr 1958 gründete er die Druckwerkstatt des Bezirksverbandes der Bildenden Künstler in Halle, die er bis 1976 leitete.
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Meinolf Splett
Austellungsflyer mit Selbstporträt
1967, Lithographie
Darstellung: Einladung zur Ausstellung auf einem Doppelbogen. Das Motiv ist in dunkelvioletter Tinte gedruckt und zeigt vermutlich den Künstler an der Druckerpresse, wo er gerade ein Blatt vom Lithostein zieht. Beschriftung: Unten rechts in Bleistift signiert "Splett". Im Druck beschriftet. Maße: Das Blatt misst ca. 16 x 11 cm. Zustand: Die Darstellung kräftig und sehr gut erhalten. Das Blatt ganz minimal vergilbt und fingerknittrig, in drei Rändern berissen, stellenweise ganz leicht angeschmutzt. Sonst in sehr gutem Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.