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Startseite: Olaf Rude

Olaf Rude (geboren 1886 in Rakvere; gestorben 1957 in Frederiksberg) war ein dänischer Maler. Rude wuchs in Lolland auf und wurde, da er malen wollte, in Nykøbing F. in die Lehre geschickt. Danach verdiente er genug, um nach Kopenhagen zu reisen und die Technische Schule zu besuchen, wo er einige Jahre lang von H. Grønvolds Unterricht profitierte. Danach machte Rude 1908 für einige Monate bei Johan Rohde weiter. Rude debütierte 1908 auf der Kunstnernes Efterårsutstilling und machte sich in den folgenden Jahren auf den Ausstellungen von De Trettens einen Namen, ohne die Akademie durchlaufen zu haben. Ein nur dreimonatiger Aufenthalt in Paris, Januar-April 1911, war jedoch entscheidend für seine Entwicklung. Er erlebte die neue französische Kunst von Edouard Manet und den Impressionisten aus erster Hand. Dieses Eintauchen in die französische Kunst sollte Rude und seine Zeitgenossen für immer prägen. Die Gemälde, die Rude nach seiner Frankreichreise schuf, gehörten zu den ersten, die man hierzulande als kubistisch bezeichnen konnte, wenn auch kaum in einem doktrinären Sinne. Es folgten völlig abstrakte Kompositionen. Rude kann somit als typischer Vertreter der Künstlergeneration gelten, die auf französischer Ideenbasis als Modernisten provozierten. Der neue visuelle künstlerische Ausdruck, den Rude mitgestaltete, hatte nachhaltige Bedeutung für die dänische Malerei und führte um 1920 auch zu großen Veränderungen an der Akademie der Bildenden Künste. Um 1920 wandte er sich jedoch vom Kubismus ab und begann, verstärkt seine skandinavische Umgebung wie die Insel Borholm und seinen Heimatort Lolland zu malen.

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