Startseite: Otto Gothe
Otto Gothe (1892–1941) war ein deutscher Bildhauer und Keramiker, der vor allem mit figürlichen Entwürfen für die Staatliche Majolika-Manufaktur Karlsruhe und für die Berliner Porzellanindustrie hervortrat. Ab 1923 arbeitete er für die Majolika in Karlsruhe in der neu gegründeten Abteilung für kirchliche Kunst und schuf dort zahlreiche sakrale Plastiken, darunter die Madonnenfigur „Immaculata“ sowie weitere Heiligenfiguren, die durch klare Silhouetten und reiche Goldstaffierung gekennzeichnet sind. Er lebte zeitweise in Gernsbach und auf Sylt und nahm innerhalb der Manufaktur leitende Aufgaben wahr. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre war Gothe als Leiter der Keramikwerkstatt an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin tätig, wo er keramisches Modellieren und Malen unterrichtete und unter anderem die spätere KPM-Designerin Trude Petri förderte. Parallel dazu wirkte er für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM), wo seine plastische Erfahrung in die Entwicklung moderner Geschirr- und Servicedesigns einfloss.
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