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Sabine Herrmann (*1961 in Meißen) ist eine deutsche Malerin und Bildende Künstlerin, die zu den prägenden Positionen der Berliner Kunstszene seit der Wendezeit zählt. Sie studierte ab 1981 Malerei – zunächst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, anschließend an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Heinrich Tessmer und Dieter Goltzsche, wo sie 1986 ihr Diplom ablegte. Ende der 1980er-Jahre war Herrmann Mitbegründerin der Produzentengalerie Wilfriede Maaß in Ost-Berlin, einem wichtigen Ort der unabhängigen Kunstszene, und war bis 1990 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Nach der Friedlichen Revolution erhielt sie zahlreiche Stipendien und Arbeitsaufenthalte im In- und Ausland, unter anderem 1991/92 an der Villa Arson in Nizza, sowie in Japan und den USA. Seit 1993 ist sie Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867, dessen Vorstand sie über viele Jahre angehörte. Für ihr Werk wurde sie mit mehreren Kunstpreisen ausgezeichnet. Herrmanns Œuvre umfasst großformatige Malereien, Zeichnungen, Grafiken und Installationen. Charakteristisch ist der Einsatz von reinen Pigmenten und Acryl auf Papier – häufig handgeschöpftes Bütten –, das sie in mehreren Schichten bearbeitet, übermalt, schleift und erneut überlagert, sodass dichte, zugleich fragile Farbräume entstehen. Themen wie Urbanität, Erinnerung und Körperlichkeit tauchen in abstrakten Farbarchitekturen, Schriftfragmenten und zeichnerischen Spuren auf. Neben ihrem eigenen künstlerischen Werk kuratiert sie seit 2011 gemeinsam mit Markus Rheinfurt und Klaus Killisch das Projekt PASSION – Altarbildverhüllungen in der Paul-Gerhardt-Kirche in Berlin-Prenzlauer Berg, ist als Lehrbeauftragte für Malerei an der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig und engagiert sich im Beirat des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst.
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