Startseite: Themistokles von Eckenbrecher
Themistokles von Eckenbrecher (geboren 1842 in Athen; gestorben 1921 in Goslar) war ein deutscher Landschafts- und Marinemaler der Spätromantik. Er wurde 1859/60 von dem Hofmaler Carl Gustav Wegener unterrichtet. 1861 bis 1863 war er Privatschüler bei Oswald Achenbach. Er lernte bei ihm die Brillanz der Farbe und Lichteffekte kennen. In Düsseldorf war er Mitglied des Künstlervereins Malkasten. Er bereiste ganz Europa, vor allem Norwegen und den Vorderen Orient und erhielt so Motive für seine Malereien. 1892 bereiste er Afrika und die Philippinen. 1889 ließ er sich in Berlin nieder und zog 1919 nach Goslar.
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Themistokles von Eckenbrecher
Regatta der Sonderklasse auf der Kieler Woche
1903, Ölmalerei
Darstellung: Themistokles von Eckenbrecher, Sohn eines preußischen Offiziers und einer Italienerin aus angesehener Kaufmanns- und Diplomatenfamilie, war schon als kleiner Junge so sehr von der Seefahrt begeistert, dass sein Wunsch, Marinemaler zu werden, für die Eltern keine Überraschung gewesen sein dürfte. 1895 begann er sein Studium in Potsdam und wechselte wenige Jahre später nach Düsseldorf zu Oswald Achenbach. Von seinen Reisen durch Europa, Norwegen, Afrika und dem Vorderen Orient brachte der weltgewandte und Upperclass verwöhnte Eckenbrecher stets neue Motive mit. Diese lieferten nicht nur die Vorlagen für seine monumentalen Gemälden, sondern waren auch in Form von Plakaten und Postkarten bekannter Reedereien wie Hapag Llyod äußerst beliebt. Schnell avancierte Eckenbrecher zu einem international anerkannten Künstler. Seine Bilder schmückten schon zu Lebzeiten zahlreichen Ausstellungen. Seine Faszination für die Segelschifffahrt zeigt sich auch im kunstvoll eingefangenen Motiv einer Rennyacht bei der ‚Regatta der Sonderklasse‘. Im Fokus das geschmeidig im Wind liegende Sportboot mit geblähten Segeln. Im Hintergrund klein (vermutlich) die Ostseebäder Heikendorf und Laboe mit dem Leuchtturm. Seit Ende des 19. Jahrhunderts fand das heute größte und beliebteste Wassersportereignis statt, an dem vor allem die europäische ‚High Society‘ und der deutsche Hochadel, darunter Mitglieder der Kaiserfamilie regelmäßig teilnahmen - und den prestigeträchtigen Samoa-Pokal der Sonderklasse gewannen. Beschriftung: Im rechten unteren Eck signiert und datiert "E.vEckenbrecher 1903". Maße: Die Leinwand misst ca. 40 x 34 cm, der Rahmen misst ca. 55 x 49 cm. Der Rahmen ist ungeöffnet. Zustand: Das Gemälde ist in einem hochwertigen, goldgefassten Holzrahmen mit breiter Hohlkehle und dezentem Ornamentband im Lichtprofil gerahmt. Der Firnis leicht gebräunt, wenige kleinere Retuschen. Der Rahmen partiell mit lechten Kratzspuren bzw. bereibungen. Am unteren Rand mit Einriss im Holz. Im Übrigen gut erhalten und farbfrisch. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.