Startseite: Werner Büttner
Werner Büttner (geboren 1954 in Jena) ist ein deutscher Maler und lehrt an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Malerei. Er war Mitbegründer mehrerer humorvoll titulierter Organisationen wie des „Dum-Dum-Liga-Journal“, Einrichtung einer Samenbank für DDR-Flüchtlinge. 1976 gründete er mit Albert Oehlen die „Liga zur Bekämpfung des widersprüchlichen Verhaltens“. In den 1980ern wurde er zusammen mit den Brüdern Albert und Markus Oehlen und Martin Kippenberger zu den sogenannten „Neuen“ oder „Jungen Wilden“ in der Malerei gerechnet, die sich von der Konzeptkunst abwendeten und eine „Rückkehr der Malerei“ propagierten. 1978 malte er mit Albert Oehlen ein Wandbild für die Buchhandlung „Welt“ in Hamburg. Als Reaktion erfolgte eine Anzeige wegen Veröffentlichung pornographischer Darstellungen. Daraufhin kam es zur Gründung der „Liga zur Bekämpfung des widersprüchlichen Verhaltens“. 1979 nahm Büttner an der Gruppenausstellung „Elend“ teil, veranstaltet von Martin Kippenberger in Berlin. 1980 richtete er zusammen mit Albert Oehlen und Georg Herold eine Samenbank für DDR-Flüchtlinge ein und gründete 1981 zusammen mit Albert und Markus Oehlen die „Kirche der Ununterschiedlichkeit“. Im selben Jahr hatte er seine erste Einzelausstellung in der Stuttgarter Galerie Max Hetzler. Seine Malerei war damals neoexpressionistisch bis neodadaistisch, mit teils humorvollen und sarkastischen Anspielungen auf den Alltag in Titeln und Sujets.
Nutzen Sie die Filtermöglichkeiten, um die Auswahl einzugrenzen.
Gerne beraten wir Sie bei der Wahl des richtigen Kunstwerks. Dafür können Sie jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.