Startseite: York der Knoefel
York der Knoefel (geboren 1962 in Potsdam; gestorben 2011 in Berlin) war ein deutscher Maler und Fotograf. York der Knoefel, so nannte sich der 1962 in Potsdam als Jörg Knöfel geborene Künstler seit 1989, begann bereits 1983 zu fotografieren. Er zeigte 1988 an der Kunsthochschule in Dresden seine Fotoinstallation »Schlachthaus Berlin« als Symbol für nicht mehr überschaubare politische Verhältnisse der DDR. 1989, im Jahr der Wende, begann Knöfel mit der Malerei in seinem Werk. Es waren neoexpressive figürliche Bilder mit soviel Farbe, wie die Leinwand trug. Wenig später wandte er seine spontane Malweise auch mit Kreide, Pastell und Aquarell auf Papier an, mal informell, mal wie ein Graffiti. Instinktive und unverbogene Malerei, Intuition statt Konzept. »Kopfkunst« interessiere ihn nicht, er möge keine »fundamentlosen Statements« und auch nicht, »daß jeder seinen geistigen Brei mitteilt«, so der Künstler selbst zu seiner Vorgehensweise.
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York der Knoefel
Harlekin
1990, Ölmalerei
Darstellung: Clowneske Figur vor mehrfarbigem Hintergrund. Beschriftung: Unten rechts in der Darstellung handschriftlich signiert und datiert "York 90". Maße: Die Leinwand misst ca. 143,0 x 103,5 cm, der Rahmen misst ca. 145,0 x 105,0 cm. Der Rahmen ist ungeöffnet. Zustand: Insgesamt gut erhaltenes Leinwandgemälde in großem Format. Der pastose Farbauftrag angeschmutzt und leicht fleckig. Rahmen mit Erhaltungsmängeln. Provenienz: Aus dem Nachlass Galerie Gleditsch, Berlin.