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Startseite: Gerhard Meiling

Der Künstler Gerhard Meiling (geboren 1935 in Stolp/Pommern; gestorben 2003 in Berlin) lebte seit 1938 in Berlin. Von 1952 bis 1958 studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Ernst Schumacher und Hans Uhlmann. Seit 1958 war er freischaffend tätig. Ein Jahr später beginnt Meiling seine Werkgruppe der Aquarelle und setzt sich in den 1970er und 1980er Jahren mit dem Raum auseinander. Hier legt der Künstler die Aquarelle unter Passepartoutausschnitte, sodass "Boxen", "Cartonnagen" und "Passepartout-Arbeiten" entstehen. In den 1980er Jahren entstehen dann Öl/Wachskreidezeichnungen und seit 1986 fertigt der Künstler auch Collagen und Reliefs. Meiling selbst verstand sich als Landschaftsmaler, wenngleich seine Werke optisch der Konkreten Kunst zuzuordnen sind. Insbesondere in seinen Aquarellen wird ein häufig verwendetes Grundprinzip einer Tafel von 7 x 7 Rechtecken sichtbar, auf dem die geometrischen Kompositionen aufbauen. Dieses setzt er mit seiner Serie aus Rhomboiden-Reliefs fort, bei der er die Parallelogramme ebenfalls aus diesem 49er Raster entwickelt.

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