Karl Hubbuch (geboren 1891 in Karsruhe; gestorben 1979 ebenda) war ein deutscher Maler, Lithograf und Professor, ein veristischen Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Er besuchte zwischen 1908 und 1912 die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, wo er Freundschaft mit Rudolf Schlichter und Georg Scholz schloss. Er studierte danach an der Schule des Museums der angewandten Künste in Berlin unter Emil Orlik zwischen 1912-1914, zur gleichen Zeit als George Grosz dort ein Kursteilnehmer war. Ab 1920 wurde er Meisterschüler in der Radierklasse bei Walter Conz in Karlsruhe. Wider in Berlin entstanden mehrere politische Arbeiten, die soziale Missstände durch satirisch-karikierende Kontraste aufzeigten. Als exponierter Vertreter der Neuen Sachlichkeit in Karlsruhe sowie scharfer Gesellschaftskritiker gehörte Hubbuch zu den auffallendsten Figuren in der reichen Kunstszene der 20er Jahre.